
Während der Eroberung Südamerikas durch die Spanier waren die Kanarischen Inseln aufgrund der geografischen Lage im Atlantik, ein strategisch wichtiger Anlaufpunkt. Bedingt durch diesen Umstand, brachten die spanischen Eroberer und Kolonisten auf ihrem Weg in die neue Welt immer wieder verschiedene Hunderassen vom spanischen Festland mit auf die Kanaren. Hauptsächlich auf die Inseln Teneriffa und Gran Canaria.
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Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 92 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land) und erkennt z. Z. 344 verschiedene Rassen an.
Jede von ihnen ist das « Eigentum » eines bestimmten Landes, welches als Ursprungsland der Rasse bezeichnet wird. Die Ursprungsländer erstellen in Zusammenarbeit mit der Standards- und der Wissenschaftlichen Kommission der FCI die Standards für ihre Rassen (Beschreibung des Idealtyps der Rasse). Die Übersetzungen, die Nachführung der Änderungen und die Veröffentlichung erfolgt durch die FCI. An Ausstellungen in den FCI-Ländern stellen die Rassestandards für die Richter die Bewertungsgrundlage dar. Zudem sind sie ebenfalls die Basis für die Züchter bei Ihrem Bestreben, erstklassige Hunde zu züchten.
Hervorragender Bewacher und Beschützer
Der Dogo Canario ist ein ruhiger, in seiner Grundstimmung ausgeglichener Hund. Durch außergewöhnliche Gelassenheit geprägt, behält er die Selbstkontrolle auch dann, wenn er Bedrohungen ausgesetzt ist. Sein Blick ist aufmerksam und durchdringend, er hat ein tiefes Bellen. Wachsam inspiziert er die Umgebung, beurteilt die Lage und verpflichtet sich geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Bei Bedrohung reagiert er schnell, entschieden und effizient, immer ausreichend wie es die Situation erfordert. In Alarmbereitschaft versetzt, steht er wie vom Blitz getroffen auf seinen Beinen, in einer arroganten Art mit hoch getragener Rute und mit großem Selbstvertrauen.
